Наши конференции

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VII МНПК "АЛЬЯНС НАУК: ученый - ученому"

IV МНПК "КАЧЕСТВО ЭКОНОМИЧЕСКОГО РАЗВИТИЯ: глобальные и локальные аспекты"

IV МНПК "Проблемы и пути совершенствования экономического механизма предпринимательской деятельности"

I МНПК «Финансовый механизм решения глобальных проблем: предотвращение экономических кризисов»

VII НПК "Спецпроект: анализ научных исследований"

III МНПК молодых ученых и студентов "Стратегия экономического развития стран в условиях глобализации"(17-18 февраля 2012г.)

Региональный научный семинар "Бизнес-планы проектов инвестиционного развития Днепропетровщины в ходе подготовки Евро-2012" (17 апреля 2012г.)

II Всеукраинская НПК "Актуальные проблемы преподавания иностранных языков для профессионального общения" (6-7 апреля 2012г.)

МС НПК "Инновационное развитие государства: проблемы и перспективы глазам молодых ученых" (5-6 апреля 2012г.)

I Международная научно-практическая Интернет-конференция «Актуальные вопросы повышения конкурентоспособности государства, бизнеса и образования в современных экономических условиях»(Полтава, 14?15 февраля 2013г.)

I Международная научно-практическая конференция «Лингвокогнитология и языковые структуры» (Днепропетровск, 14-15 февраля 2013г.)

Региональная научно-методическая конференция для студентов, аспирантов, молодых учёных «Язык и мир: современные тенденции преподавания иностранных языков в высшей школе» (Днепродзержинск, 20-21 февраля 2013г.)

IV Международная научно-практическая конференция молодых ученых и студентов «Стратегия экономического развития стран в условиях глобализации» (Днепропетровск, 15-16 марта 2013г.)

VIII Международная научно-практическая Интернет-конференция «Альянс наук: ученый – ученому» (28–29 марта 2013г.)

Региональная студенческая научно-практическая конференция «Актуальные исследования в сфере социально-экономических, технических и естественных наук и новейших технологий» (Днепропетровск, 4?5 апреля 2013г.)

V Международная научно-практическая конференция «Проблемы и пути совершенствования экономического механизма предпринимательской деятельности» (Желтые Воды, 4?5 апреля 2013г.)

Всеукраинская научно-практическая конференция «Научно-методические подходы к преподаванию управленческих дисциплин в контексте требований рынка труда» (Днепропетровск, 11-12 апреля 2013г.)

VІ Всеукраинская научно-методическая конференция «Восточные славяне: история, язык, культура, перевод» (Днепродзержинск, 17-18 апреля 2013г.)

VIII Международная научно-практическая Интернет-конференция «Спецпроект: анализ научных исследований» (30–31 мая 2013г.)

Всеукраинская научно-практическая конференция «Актуальные проблемы преподавания иностранных языков для профессионального общения» (Днепропетровск, 7–8 июня 2013г.)

V Международная научно-практическая Интернет-конференция «Качество экономического развития: глобальные и локальные аспекты» (17–18 июня 2013г.)

IX Международная научно-практическая конференция «Наука в информационном пространстве» (10–11 октября 2013г.)

«Актуальные вопросы в сфере социально-экономических, технических и естественных наук и информационных технологий» (3-4 апреля 2014г.)

Kuharev M. I., Makarenko Ju. P., Goljak W. I.

Nationale Oles Gontschar – Universität Dnipropetrowsk

DIE GRUNDSÄTZE DER MARKTWIRTSCHAFT UND PREISBILDUNG

Auf einem Markt treffen Angebot und Nachfrage zusammen. Dabei werden Tauschgeschäfte vereinbart. Auf den Gütermärkten tauschen die Verbraucher (als Nachfrager) mit den Unternehmen (als Anbieter) Geld gegen Konsumgüter ein. Auf den Faktormärkten erwerben die Unternehmen (als Nachfrager) die Produktionsfaktoren: Arbeit, Boden und Realkapital, um damit Konsumgüter erstellen zu können. Spezielle Märkte gibt es darüber hinaus z. B. für Kredite (Angebot von Geld gegen Zinszahlungen der Kreditnachfrager), für Devisen (Angebot einer nationalen Währung im Tausch gegen eine andere Währung) oder für Wertpapiere (etwa durch An- und Verkauf von Aktien).

Kennzeichen der meisten Märkte ist, dass sich Angebot und Nachfrage im Zeitablauf immer wieder verändern. Die Nachfrage nach einem Konsumgut kann zunehmen, wenn das Einkommen der Haushalte steigt oder sich andere Konsumgüter verteuern. Das Angebot eines Gutes kann sich erhöhen, weil sich die Produktionsfaktoren verbilligen und dadurch weitere Unternehmen die Produktion aufnehmen. Solche Veränderungen führen dazu, dass die Tendenz zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage auf den Märkten zwar ständig vorhanden ist, ein tatsächliches Marktgleichgewicht aber nur selten erreicht wird. Dabei herrscht bei Anbietern und Nachfragern meistens Unsicherheit über die genauen Marktbedingungen. Daher findet auf den Märkten ein dauernder Such- und Entdeckungsprozess statt, um bestmögliche Geschäftsabschlüsse zu erreichen. In diesen Marktprozessen wirkt sich die Risikobereitschaft und Dynamik innovativer Unternehmen besonders positiv aus. Sie bieten neue Produkte an und eröffnen so auch neue Märkte.

Der Anbieter eines neuen Gutes ist zunächst alleiniger Anbieter auf dem Markt. Es liegt ein Monopol vor. Wegen fehlender direkter Konkurrenz hat der Monopolist die Möglichkeit, relativ hohe Preise von den Nachfragern zu verlangen. Er kann sein Marktangebot so gestalten, dass er einen (maximalen) Monopolgewinn erzielt. Dies ändert sich, sobald weitere Unternehmen die Produktion aufgenommen haben. Eine kleine Gruppe von Anbietern bildet ein Oligopol. Auf einem solchen Markt kann es zu einem besonders intensiven Wettbewerb kommen. Jede Aktion eines Anbieters (z. B. eine Preissenkung) wirkt sich auf den Markterfolg der wenigen Konkurrenten so stark aus, dass mit deren sofortigen Reaktionen (nachziehende Preissenkung oder sonstige Angebotsverbesserung) zu rechnen ist. Wenn hingegen sehr viele Anbieter auf einem Markt agieren, sind die Entscheidungen des einzelnen Unternehmens von den anderen kaum zu bemerken. Hier liegt ein Polypol vor. Der einzelne Wettbewerber ist nur einer unter vielen und kann den Preis selbst nicht beeinflussen. Er passt sich mit seiner Produktion an den Marktpreis an, wie er sich im anonymen Zusammenspiel von Gesamtangebot und Gesamtnachfrage ergibt.

Die Marktentwicklung hängt zudem davon ab, wie schwer oder leicht es neuen Anbietern fällt, auf einen bestehenden Markt zu kommen. Der Markteintritt kann behindert werden, weil die etablierten Unternehmen exklusiv über die benötigten Produktionsfaktoren (z. B. hochqualifizierte Arbeitnehmer) verfügen oder eine enge Kundenbindung aufgebaut haben. Wenn allerdings der Markteintritt problemlos möglich ist, kann selbst ein Monopolist keine überhöhten Preise verlangen. Er muss stets damit rechnen, dass ihn neue Unternehmen mit niedrigeren Preisen verdrängen. Der Wettbewerb geht auf solchen Märkten von potenziellen Konkurrenten aus, die auf ihre Chance zum Markteintritt regelrecht warten. So bleiben die marktwirtschaftlichen Anreiz- und Lenkungswirkungen auf alle Fälle erhalten.

Normalerweise nimmt auf Märkten das Angebot zu, wenn der Marktpreis steigt. Dies gilt aber nicht für Güter, deren Angebot nicht vermehrbar ist (z. B. Gemälde verstorbener Künstler). In solchen Fällen pendelt sich der Preis auf einer Höhe ein, bei dem die Nachfrage dem Angebot gerade entspricht (markträumender Preis). Dies hat den Vorteil, dass diejenigen das knappe Gut erhalten, für die der Vorteil der Bedürfnisbefriedigung unter Berücksichtigung des Einkommens am größten ist.